Mit seiner „AHA-F-Initiative” fördert er seit 2004 junge Talente. Auch memon® ist als Förderer mit dabei.
Armin Hary, startet wieder durch, wie vor 49 Jahren, als er als erster Mensch die 100 Meter in 10,0 Sekunden lief und diese Leistung im gleichen Jahr mit zwei olympischen Goldmedaillen komplettierte.

Auch heute noch lässt der Zweiundsiebzigjährige aus dem Saarland sein Ziel nicht aus den Augen. Täglich sitzt er am Telefon, besucht Unternehmen und spricht mit Übungsleitern und Vereinsvorsitzenden, um seinen langjährigen Traum zu realisieren - die Förderung junger Sporttalente. Dies geschieht nicht erst wenn das Talent bereits so ausgereift ist, dass grosse Sponsoren und staatliche Förderstellen dem zukünftigen Spitzensportler unter die Arme greifen. Nein, Armin Hary fängt früher an: Alle jungen Talente zwischen vier und zwölf Jahren, darunter meist solche, die aus sozial schwacher Umgebung oder aus anderen Problemfeldern kommen, sollen unterstützt werden.
„Hier gehen uns die meisten Talente verloren auf dem Weg zum Spitzensport“, konstatiert der Olympiasieger. „Soziale Schwierigkeiten, familiäre Spannungen, schulische Probleme, das unreflektierte, familiäre Abschieben der Kinder vor den Femseher“, all diese Gründe nennt Armin Hary als Ursache dafür, dass viele Talente gar nicht erst ausreifen.
Und er nennt eines von vielen Beispielen: „Tobias ist zehn Jahre alt und in seiner Sportgruppe mit Abstand der Beste. Nach Einschätzung seines Sportlehrers nicht nur ein ehrgeiziger Kämpfer, sondern ein wirkliches Talent. Die Eltern von Tobias sind arbeitslos. Die Bahnkarte zu einem Verein im nächsten Ort ist einfach zu teuer.“